Virtual Reality – alles nur ein Hype?

Virtual Reality

VR Technik – schier unerschöpfliche Möglichkeiten der modernen, technischen Wahrnehmung!

Die Technik der virtuellen Realität (VR) ist aus dem Alltagsleben und vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Dabei handelt es sich um die Wahrnehmung der Wirklichkeit sowie deren gleichzeitiger Darstellung mithilfe einer computergenerierten, interaktiven Umgebung. Das wird auch als “Augmented oder Mixed Reality” bezeichnet.

Zum Einsatz kommt diese Technologie In:

  • Computerspielen
  • militärischem Training, vor allem der Spezialeinheiten
  • manchen Ländern auch für die Spezialeinheiten der Polizei
  • allen technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen (Nachstellen diverser Szenarien)
  • der Flugtechnik (Flugsimulator, Fallschirmsprünge, Landungen in Katastrophengebieten) sowie
  • diversen Gewerben (Bau, Frisör – neuer Haarschnitt, Tischler – neue Möbel, etc.).

Technik und Parameter, die dahinterstehen!

Zunächst werden die Voraussetzungen sowie Parameter, wie Wiedergabetreue, Interaktivität, Plausibilität und Immersion festgelegt. Die Einbettung des Nutzers hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Dabei wird die Wahrnehmung der eigenen Person in der Realität vermindert, in der virtuellen Welt gesteigert. Deshalb wird das Interesse an den Ereignissen in der virtuellen Welt handlungstechnisch sowie durch die Optik erhöht. Je logischer und stimmiger der Ablauf, desto eher wird die Illusion geschaffen, dass es sich um reelle Geschehnisse handelt.

Die Geschichte der VR Technik!

Wer glaubt, dass die Technik, die dahintersteckt, aus dem 21. Jahrhundert stammt, irrt gewaltig. Bereits im Jahre 60 v. Chr. wurde in der Villa die Misteri in Pompeji ein 360 Grad Rundbild geschaffen, das den Betrachter umgibt. Bewegt sich der Betrachter, entsteht dieselbe Illusion wie bei VR. Im Laufe der Geschichte entstanden immer wieder ähnliche Werke. 1965 entwarf Ivan Sutherland the “Ultimate Display”, welcher die Basis für die heutige Technologie darstellt. 2020 liegt die Technik nicht mehr nur auf peripheren Geräten wie VR-Brillen, Handschuhen oder Sticks, sondern auf der Anwendung von Kinect. Damit lässt sich einfach nur mit Handbewegungen in der Luft Spiele spielen. Mit Wii von Nintendo ist es sogar bereits möglich, im WohnzimmerTennis zu spielen, zu boxen oder Golf zu spielen, Die Zukunft der VR Technik liegt einerseits in immer realitätsnäheren Spielen und andererseits auf erhöhter Anwendbarkeit in der Realität, vor allem im militärischen, rettungs- und katastrophentechnischen Einsatz.

Hardware:

Zur Grundausstattung gehört ein Virtual-Reality-Headset. Es gibt aktive (Schutterbrillen) und passive (Infitec, Polfilter) Technologien. Die speziellen Eingabegeräte für die Interaktion sind Datenhandschuhe, 3D-Maus, der Flystick und das omnidirektionale Laufband. Eine 360 Grad Kamera vervollständigt die Ausrüstung. Diese wird für Aftereffects verwendet.

Software:

Spezielle Programme müssen mindestens 25 Bilder pro Sekunde in Stereo berechnen können. Das muss getrennt für jedes Auge möglich sein. Die Anzahl der Bilder kommt jedoch auf die Anwendung an. Zur Darstellung grafischer, interaktiver 3D-Szenen dienen die Computersprachen JavaScript-API WebVR und VRML/X3D.

Zu den gängigsten Programmen zählen 3D Studio Max, Maya, Blender, World Up, World Tool Kit, Cinema 4D, LightWave 3D, SketchUp sowie Softimage XSI.

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